• Yewa
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Der Begriff stammt aus dem Englischen (man = Mensch und  trail = Spur) und wird einer bestimmten Sucharbeit mit dem Hund zugeordnet. Im Gegensatz zum „normalen Fährten“, dem sog. Tracking, bei welchem der Hund an Hand der Bodenverletzung die Spur sucht, verfolgt der Hund beim Mantrailing die tatsächliche Duftspur des Menschen. Der Vierbeiner folgt der individuellen Spur, die jeder Mensch wie seinen Fingerabdruck hinterlässt, wo er geht und steht. Der Mantrailer kann aus diesem Grund auch innerhalb von bebauten Flächen eingesetzt werden.

Zur Aufnahme der Spur wird ein Gegenstand verwendet, an welchem der Duft der zu suchenden Person haftet. Der sog. Identifikationsgegenstand kann z.B. Kleidung, Natel, Kissenbezug oder ein kontaminiertes Taschentuch sein.

Wie lange die Spur erhalten bleibt, hängt von der Witterung (Temperatur, Feuchtigkeit, Wind usw.) ab. Je nach Wetterlage folgt der Hund dem individuellen Geruch nahe der Fussspur oder er kann die Spur auch einige Meter davon entfernt verfolgen.

Das Mantrailing ist hauptsächlich bekannt geworden durch die Bloodhounds. Mittlerweile werden jedoch auch andere Hunderassen in dieser Arbeit ausgebildet. Wobei bestimmte Rassen bessere Voraussetzungen bezüglich dieser Nasenarbeit erfüllen als andere. Jagdhunde gehören sicher zu den Rassen, die gute Eigenschaften für das Mantrailing besitzen. Aber auch andere Hunderassen, die ihre Nase gerne einsetzen können im Mantrailing ausgebildet werden. Bei der Schweizer Polizei stehen Bloodhounds, Bayrischer Gebirgsschweisshund, Belgische und Deutsche Schäferhunde im Einsatz.